Neues Spielzeug: Acer C20 Picobeamer
2
Der Pico-Projektor Acer C20 gehört zur Klasse der sogenannten Pocket-Beamer. Dabei handelt es sich um für den mobilen Einsatz vorgesehene Projektoren im Mini-Format, die mit einem internen Akku bestückt sind und sich sehr leicht transportieren lassen – perfekt für mobile Präsentationen oder luxuriösen Filmgenuss unterwegs.
Die Idee zum PocketBeamer kam mir letztens als ich beim Kumpel im Wohnwagen übernachtet habe. Ich war eigentlich nach der Party noch gar nicht müde und da kam mir der Gedanke ein Film zu schaun. Also iPhone gezückt und auf das 3,5″ Display gestarrt. Macht natürlich nicht sonderlich viel Spaß. Sofort dachte ich an meinen Heimkinoprojektor Sanyo PLV-Z800. Sowas für unterwegs wäre doch mal Genial. Da ich schon öfters von diesen PicoBeamer gelesen habe wusste ich das es die auch gibt. Damals war die Leistung aber leider völlig unzureichend. Maximal 8 ANSI-Lumen bei eine bescheidenen Auflösung.
Heute gibt es schon Hosentaschenbeamer mit bis zu 70 ANSI-Lumen und einer Auflösung von 800×600.
Nach langen Suchen vor dem PC bin ich auf den Acer c20 gestoßen. Dieser wird durchwegs für sein Preis/Leistungsverhältnis gelobt. 41 Amazonkunden vergeben 4,5 von 5 Sternen. Was will man mehr?
Leider schwanken die Preise momentan extrem zwischen 150€ und 240€. Bei 159€ hab ich dann natürlich zugeschlagen.
Hier einige Daten zu dem kleinen Kerlchen:
der C20 ist mit einer LED-Lampe mit 20.000 Betriebsstunden Lebensdauer bestückt, misst 11,8 mal 6,1 x 1,9 Zentimeter und wiegt 170 Gramm – mit solchen Abmessungen und einem solchen Gewicht passt er praktisch in jede Tasche. Der Projektor des C20 selbst ist ein DLP-Modell mit einer nativen 16:9-Auflösung von 854 mal 480 Bildpunkten (WVGA), der maximal 1280 mal 800 Bildpunkte (WXGA) darstellen kann. Das Kontrastverhältnis wird mit 2000:1 angegeben, aber die Lichtleistung ist – wie bei praktisch allen Taschenprojektoren – im Vergleich zu einem normalen Beamer sehr niedrig: Der Hersteller gibt 20 ANSI Lumen an.
Der Acer C20 kommt mit einer Vielzahl von Quellen klar. Auf der linken Seite – wieder vom Objektiv aus gesehen – findet man unter einer Klappe Schnittstellen für Mikro-USB (ein Kabel wird mitgeliefert) und microSD-Speicherkarten sowie einen A/V-Eingang für iPods. Auf der rechten Seite sitzt ein Mini-HDMI-Anschluss (C-Typ) und ein “universeller” I/O-Sockel. Desweiteren kann der integrierte Mediaplayer verschiedene Formate abspielen die man ihm entweder über den Internen Speicher, MicroSD oder USB-Stick gibt. PowerPoint präsentation und Bilder sind ebenfalls kein Problem. Desweitern kann der Beamer als zweit Monitor am PC verwendet werden.
Der Beamer arbeitet komplett Lüfterlos und verbraucht gerademal 7,5 Watt. Laut Hersteller soll der interne Akku bis zu zwei Stunden Laufzeit bescheren, In der Praxis ist aber nach einer Stunde Schluss.
Mit an Board befindet sich ein 0,5Watt Lautsprecher der aber nicht wirklich der Brüller ist. Für filmchen im kleinen Kämmerchen aber ausreichend.
Die Bedienelemente des C20 befinden sich überwiegend auf der Oberseite des Geräts. Hier findet man die Kontrollen für die Eingänge und die Bilddarstellung, das Rad für die Fokuseinstellung sitzt dagegen – von vorne betrachtet – auf der rechten Seite.
Die erreichbare Bilddiagonale für ein scharfes Bild liegt zwischen 13 und 168 Zentimetern. Maximal zeigt das Acer-Modell 16,7 Millionen Farben an, dabei ist es egal, ob der Beamer sein Bild aus der Horizontalen oder Vertikalen, richtig- oder “verkehrtherum” an die Wand wirft.
Ein ausführlichen Testbericht sowie Videos werde ich zum Wochenende hin hier veröffentlichen.
Mix-It-ANNA! Erster Sprachgesteuerter Barmixer
3
Mein erstes Projekt was ich hier vorstellen und Niederschreiben werde:
Mix-It-ANNA! ist der Bar-Mixer schlecht hin.
Mischgetränke (z.B Asbach-Cola etc) können über Touchscreen, Sprachbefehle und Gesten ausgewählt und zubereitet werden. Unter eine Abdeckung werden 5-7 Flaschen in passende Halterungen gestellt. Hierbei übernehmen Schlauchpumpen die Dosierung der einzelnen Flüssigkeiten.
Mehrere Variationen trotz gleichbleibender Pumpenanzahl werden durch Magnetventile erreicht, welche zwischen den Flaschen hin und her geschaltet werden können. So kann Orangensaft und Grapefruitsaft mit einer Pumpe dosiert werden. Nach reichlicher Überlegung werde ich 5 Pumpen verbauen. Diese werden busgesteuert und mit Füllstandsmessung ausgerüstet.
Die Software wird so programmiert, das der Benutzer (Ähnlich kaffemaschine) nur ein Glas darunter stellen und das gewünschte Getränk auswählen muss.
Für die Steuerung per Sprache kommt ANNA zum Einsatz: ein von mir entwickeltes Spracherkennungssystem welches als virtuelle Assistentin dient und verschiedene Funktionen bietet. Dazu ein anderes mal mehr.
Die Gestensteuerung wird mit der Microsoft Kinect ermöglicht. Der User stellt sich einfach vor das Gerät und kann durch festgelegte Handzeichen ebenfalls das Getränk auswählen.
Diese 3 Steuerungsmöglichkeiten (Touchscreen, Sprachbefehle und Gesten) können dann je nach Alkoholpegel ausgewählt werden. Der Touchscreen fürs warm werden, Sprachbefehle als Gag für die Stimmung, und Gesten wenn die Aussprache unverständlich wird
DIY WaKü “The Big One”
2Hier könnt ihr die Arbeit an einer selbstgebauten Wasserkühlung für PCs betrachten. Mein Ehrgeiz hat für einen GPU Kühler und einen Ausgleichsbehälter gerreicht:-) Das alles ist 2010 entstanden.
Dieser Artikel soll kurz und knapp meine Vorgehensweise von damals reflektieren.
An Werkzeug stand mir unter anderem eine Hobby CNC-Fräse, Drehbank, Ständerbohrmaschine, alles nötige an Hand-Werkzeugen und was halt noch in eine sehr gut ausgestattete Werkstatt gehört, zur verfügung.
An Software stand mir AutoCAD und SolidWorks zur verfügung.
Um nun die Praxis der Wakü kennen zu lernen, habe ich mich fürs erste eine alte HD3650 zur Brust genommen, der ich nun einen GPU-Kühler spendieren wollte. Bei diesem Projekt unterstützte mich mein treuer Arbeitskollege Benni.
Erste Burning-Tests mit dem standart Luftkühler, ergaben angenehme 55 Grad bei 800Mhz Kerntakt. bei 900Mhz stieg die Temperatur schon auf sommerliche 72 Grad an.
Los gings also mit dem demontieren des alten Lüfters und Ausmessen der nötigen Kühlfläche sowie abstand der Befestigungslöcher.
Der Kühler soll aus massiven 8mm Kupferplatten gefertigt werden. Zum abdichten dienen uns ebenfalls 8mm dicke Plexiglas Platten.
Unser erster “Kühlwassergang” soll Spiralförmig von innen nach außen verlaufen. CAD-Zeichnungen und 3D-Entwürfe sind ebenfalls angefertig geworden.
